eLearning – Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete

eLearning - Vorbereitung

ELearning – Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete

In Weiterbildung zu investieren, zahlt sich heute mehr denn je aus. Durch die sinkende Halbwertszeit des Wissens ist eine laufende Weiterbildung unerlässlich. Online-Kurse vereinfachen den Zugang zu Weiterbildungsprogrammen und ermöglichen Fortbildung im vollgeladenen Berufsalltag. Thematisch können die unterschiedlichsten Themen abgebildet werden – Onboarding neuer MitarbeiterInnen, Sicherheitsunterweisungen, rechtliche Trainings aber auch Führungskräfteentwicklung und Persönlichkeitsentwicklung für MitarbeiterInnen.

In unserem Blogartikel über die eLearning Anfangsphase haben wir unsere Erfahrungen mit dem Aufbau einer internen Trainingsakademie geteilt. In diesem Blog wollen wir mehr zur Vorbereitung & Pilotgruppe erzählen.

Die Vorbereitungsphase hat einige Monate gedauert, da das Thema Weiterbildung in der Unternehmenskultur nicht verankert ist und nur vereinzelt Trainings (extern) absolviert wurden. Am Beginn stand eine SOLL-IST-Analyse und die Zieldefinition sowie die Festlegung von KPIs. Online-Führungskräftebefragungen halfen uns dabei, mehr über die Zielgruppe selbst und deren Wünsche zu erfahren. 

Zur Vorbereitung

Die Vorbereitung der Einführung einer Weiterbildungskultur oder auch eLearning an sich, ist daher essenziell und bedarf einer guten Planung. Die Soll-Ist-Analyse hilft dabei. Die zentrale Frage ist hierbei: „Was will ich mit eLearning erreichen“ (SOLL) und „Was habe ich zu eLearning bereits erreicht?“ (IST). Weiter unten gehen wir noch genauer auf die Zieldefinierung und Strategie ein. Zudem gibt eine SWOT-Analyse mehr Klarheit über Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken.

Sollte die Weiterbildungskultur nicht stark ausgeprägt sein oder noch gar nicht vorhanden sein, ist es möglicherweise von Bedeutung den Mehrwert von Weiterbildungen (aus Sicht der Führungskräfte und MitarbeiterInnen) zu evaluieren. Dazu haben wir eine Mini-Umfrage bei unseren Kunden gestartet. Dies half uns später bei der Einführung von eLearning um die Akzeptanz und Motivation zu erhöhen. Jeder einzelne sollte den Sinn dahinter verstehen.

SWOT Analysis

Tipp:

Kurze schnelle Umfragen, in denen die TeilnehmerInnen unter vorgegebenen Möglichkeiten auswählen können, haben in diesem Fall eine sehr gute Resonanz gezeigt. Für all jene, die ihren persönlichen Mehrwert nicht auf der Auswahlliste finden können, gab es ein freies Textfeld zum Ergänzen. Alternativ empfehlen wir, dass Sie Feedback zu den einzelnen Schritten einholen. 

Ziele definieren

Für die Zieldefinition ist es von Bedeutung, die Geschäftsführung miteinzubinden sowie die Unternehmensstrategie zu berücksichtigen. Aus diesem Grund ist es wichtig, im weiteren Verlauf das Ziel immer vor Augen zu haben.

Verschiedene Kennzahlen – KPIs – zeigen die Vorteile von E-Learning auf. Sie bieten die Möglichkeit, anhand korrekter Zahlen die Fortschritte zu verfolgen sowie die Ziele zu erreichen. Neben den  klassischen Kennzahlen wie Trainingsstunden oder Trainingskosten sollten v.a. Kennzahlen, die mit Trainingsaufgaben im Zusammenhang stehen, festgelegt werden. Das ist gar nicht so einfach, da möglicherweise auch Kennzahlen von anderen Abteilungen benötigt werden. Zum Beispiel könnte eine KPI sein, die den Zusammenhang mit der Umsatzsteigerung verdeutlicht. Messen Sie hier beispielsweise vor und nach einem Verkaufstraining die Umsatzzahlen. Ist ein Verkaufstraining erfolgreich, sollte sich dies in den Zahlen widerspiegeln.

Zur Pilotgruppe

Nachdem Strategie, Zieldefinition und Kennzahlen definiert wurden, war die Planung eines Piloten das nächste Ziel. Überlegen Sie sich, wie groß oder klein diese Gruppe sein sollte. Damit schaffen Sie es, dass diese nicht zu homogen ist. Durch die Pilotprojektgruppe konnten wir vorab einiges ausprobieren und hier gleichzeitig ein Gespür für den technischen Status der MitarbeiterInnen zu bekommen. Wie “IT fit” sind sie? Wir dürfen nicht vergessen, dass viele aufgrund ihrer Bürojobs es gewohnt sind, sich verschiedenen IT-technischen Situationen zu stellen und das quasi Alltagsgeschäft darstellt. Nicht jedoch bei den meisten MitarbeiterInnen im Verkauf oder in der Produktion. Daher ist es immer wichtig an die Zielgruppe zu denken und genau so eine Pilotgruppe hilft dabei, einen Überblick zu erhalten.

Einen zusätzlichen positiven Effekt gab es noch: Folglich konnten sich Führungskräfte durch diese gebietsübergreifende Gruppe kennenlernen, die sich davor nicht gekannt haben und somit langfristig die Kommunikation stärken. Eines kann ich sagen: unsere Projektgruppe war schon etwas traurig, als das Pilotprojekt zu Ende war.

Sabine Madritsch 

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