eLearning treibt die (digitale) Employee Experience voran

Immer mehr Unternehmen setzen auf eLearning, um ihre MitarbeiterInnen regelmäßig zu schulen und zu entwickeln. MitarbeiterInnen können völlig zeit- und ortsunabhängig arbeiten und folglich das Lernen in ihren Arbeitsalltag integrieren.

Doch wie schafft man es, eLearning erfolgreich in einem Unternehmen zu implementieren?

1   Strategieplanung – Was ist das Ziel der Einführung? Was wollen wir erreichen? Was wird dazu benötigt? Was ist bereits vorhanden? Wie ist die Unternehmenskultur? Diese Fragen zeigen auf, dass die Strategie nicht über Nacht passiert. Planen Sie genug Zeit ein, aber verlieren Sie sich nicht in jedem Detail.

2   Kommunikation – Idee und Zielsetzung von eLearning rechtzeitig kommunizieren. Mit einer erhöhten transparenten Informationsweitergabe erhalten Sie automatisch eine höhere Akzeptanz für das eLearning.

3   Pilotprojekt – Starten Sie mit einem Piloten, bevor es an hunderte MitarbeiterInnen ausgerollt wird. Testpersonen sollen aus unterschiedlichen Abteilungen und Entwicklungsstufen teilnehmen. Planen Sie wöchentliche Updates zu einem fixen Onlinemeeting, an denen der Austausch während der Testphase garantiert ist.

4   Motivation & Spaß – Trainings sollen auch Spaß machen dürfen und nicht als zeitraubende Pflicht angesehen werden. Seien Sie kreativ bei der Umsetzung von Onlinetrainings. Es gibt viele einfache Softwaretools, bei denen keine Programmierkenntnisse notwendig sind.

5   Dran bleiben – Intensive Betreuung der MitarbeiterInnen bei der Implementierung. Planen Sie je nach Unternehmensgröße hier ausreichend Zeit für Support und Fragen ein. Tutorials, Videos, Erklärungen oder ein Wiki können dabei helfen, gleiche wiederkehrende Fragen für mehrere MitarbeiterInnen zeiteffizienter zu übermitteln.

 

Unser Tipp für unsere HR-KollegInnen

Abschließend wieder unser Tipp für unsere HR-KollegInnen: Nutzen Sie Blended Learning – auch integriertes oder hybrides Lernen genannt. Dies ist eine Mischung von Online-Lernen und traditionellen Präsenztrainings, folglich eine Kombination aus virtuellen und nicht-virtuellen Lernsettings und Methoden.  Dies hat Vorteile wie die zeitliche Flexibilität (online) oder die soziale Eingebundenheit (Präsenz). Zudem denken Sie beim Trainingsdesign immer wieder an die unterschiedlichen Lerntypen (visuell, auditiv, haptisch, kommunikativ), da Menschen auf ganz unterschiedliche Art lernen. Für die Content-Erstellung empfehlen sich kurze Videos, die mit Verständnisfragen und Nachdenkfragen gemischt werden. Wählen Sie verschiedene Materialien wie zB Videos, Audio, PDF, Training mit Autorensoftware oder auch zugekaufte Trainings, um für eine breitere Mischung und Abwechslung zu sorgen.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Ihr Persolista Team